Nachhaltige Geldanlage
KD‑Bank bekräftigt klare Ablehnung von Waffen‑ und Rüstungsinvestments
Dortmund | 31.03.2026 | Bank für Kirche und Diakonie eG – KD-Bank
Die Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) stellt anlässlich der Ostermärsche ihre strikt ethisch‑nachhaltige Anlagepolitik und den vollständigen Ausschluss der Rüstungsindustrie heraus.

Die KD‑Bank stellt anlässlich der Ostermärsche ihre strikt ethisch‑nachhaltige Anlagepolitik und den vollständigen Ausschluss der Rüstungsindustrie heraus.

KD-Bank: Waffen und Rüstungsgüter sind weder ethisch noch nachhaltig

  • Klare Haltung der KD‑Bank: „Nein zu Waffeninvestments“
  • Bezug auf Krieg im Nahen Osten und Entwicklungen im Iran
  • Verpflichtung gegenüber dem friedensethischen Erbe Martin Niemöllers
  • Keine Beteiligung an Unternehmen der Waffen‑ und Rüstungsindustrie
  • Vier explizite Gründe gegen Rüstungsinvestments

Klare Positionierung der KD‑Bank zu Waffen und Rüstung

Anlässlich der Ostermärsche vom 2. bis 6. April bekräftigt die Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) ihre konsequente Ablehnung von Kapitalinvestments in die Rüstungsindustrie. Angesichts des Krieges im Nahen Osten, insbesondere im Iran, sieht sich die KD-Bank in ihrem Votum bestärkt.
„Unser wohl prominentester Gründer, der Theologe Martin Niemöller, engagierte sich früh in der Friedensbewegung und nahm zum Beispiel im Jahr 1958 am ersten Ostermarsch in England teil. Diesem Erbe sehen wir uns bis heute verpflichtet“, sagt Dr. Ekkehard Thiesler, Vorstandsvorsitzender der KD-Bank. „Als kirchliche Investorin nutzen wir unsere Möglichkeiten, um uns aktiv gegen Krieg und Zerstörung zu stellen. Für uns gilt eindeutig: keine Beteiligung an Unternehmen der Waffen- und Rüstungsindustrie.“
Gerade in Zeiten steigender kriegerischer Auseinandersetzungen und dadurch wach-sender Gewinne der Rüstungsbranche hält die KD-Bank an ihrer Linie fest und stellt sich der Frage: Wollen wir als kirchliche Investoren wirklich von Kriegsgewinnen durch hohe Dividenden und Aktienkursgewinnen profitieren und an diesen Unternehmen beteiligt sein? Thieslers Antwort: „Eindeutig Nein!”. Stattdessen setzt die Bank konsequent auf ethisch-nachhaltige Geldanlagen.

Vier Gründe der KD‑Bank gegen Rüstungsinvestments

Vier Gründe gegen Rüstungsinvestments:

Staatliche Verantwortung:  Verteidigung ist Aufgabe des Staates – nicht der Finanzmärkte oder nachhaltiger Anlegerinnen und Anleger.

Unkontrollierbare Verwendung
Waffen können in falsche Hände geraten und für Angriffskriege oder gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt werden.

Schwere Folgen für Mensch und Umwelt: Rüstungsgüter verursachen Zerstörung, Leid und massive Umweltschäden – und stehen damit im Widerspruch zu ESG-Kriterien.

Mangelnde Transparenz Die Rüstungsbranche agiert häufig in intransparenten Strukturen, etwa über Auslandstöchter und komplexe Lieferketten.

Nachhaltige Geldanlage als unverrückbarer Maßstab

Rüstungsinvestments gefährden aus Sicht der KD-Bank zudem die Glaubwürdigkeit nachhaltiger Geldanlagen. „Wer nachhaltig investiert, erwartet klare ethische Maßstäbe. Diese würden durch Investitionen in Rüstung verwässert“, so Thiesler.
Die KD-Bank richtet ihre Anlagepolitik am Leitfaden für ethisch-nachhaltige Geldanlage der Evangelischen Kirche in Deutschland aus – mit einem klaren Ausschluss der Rüstungsindustrie.

 

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„Unser wohl prominentester Gründer, der Theologe Martin Niemöller, engagierte sich früh in der Friedensbewegung und nahm zum Beispiel im Jahr 1958 am ersten Ostermarsch in England teil. Diesem Erbe sehen wir uns bis heute verpflichtet“, sagt Dr. Ekkehard Thiesler, Vorstandsvorsitzender der KD-Bank.
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