Nach fast 47 Jahren
Gestalterbank verabschiedet Regionalmarktleiter Theo Ringwald in den Ruhestand
Villingen-Schwenningen | 02.03.2026 | Volksbank eG – Die Gestalterbank
Ein Banker mit Haltung, Menschlichkeit und regionaler Verwurzelung

Nach nahezu fünf Jahrzehnten im Dienst der Gestalterbank verabschiedet sich Theo Ringwald in den wohlverdienten Ruhestand. Mit ihm geht eine Persönlichkeit, die wie kaum eine andere für Kontinuität, Kundennähe und eine von Menschlichkeit geprägte Führungskultur steht.

Theo Ringwald begann seine Ausbildung am 1. August 1979 bei der Volksbank Sasbach – der sogenannten „Lenderbank“, gegründet von Pfarrer Franz-Xaver Lender. „Für mich hat die Bank dadurch immer eine besondere Identität erhalten. Dieser Spirit ist für mich von großem Wert und ich habe es bis heute bei unseren Kunden verspürt, dass es ein Stück weit etwas Besonderes ist, bei dieser ‚Lender‘-Bank Kunde zu sein“, so Ringwald. Nach seiner Ausbildung war er mehrere Jahre als Springer in verschiedenen Filialen tätig, bevor er ab 1987 in der Kundenberatung als Schalterleiter in Sasbach Verantwortung übernahm.

Seit 1999 leitete Ringwald zunächst den Regionalmarkt Sasbach, ab 2016 den Regionalmarkt Achern. Über 27 Jahre hinweg stand er damit kontinuierlich an der Spitze eines Regionalmarktes – eine Konstanz, die heute Seltenheitswert hat. Unter seiner Führung entwickelte sich der Regionalmarkt nicht nur wirtschaftlich erfolgreich, sondern auch kulturell: geprägt von Vertrauen, Wertschätzung und Teamgeist. „Es war für mich eine große Ehre mit so einem tollen Team über Jahre hinweg vertrauensvoll und wertschätzend und dabei vertrieblich sehr erfolgreich zusammenzuarbeiten. Aus dieser erfolgreichen Zusammenarbeit sind oft tiefes Vertrauen, gegenseitige Wertschätzung und in vielen Fällen auch Freundschaften entstanden. Darauf blicke ich mit Stolz zurück.“

Neben seiner Rolle als Regionalmarktleiter übernahm Ringwald auch Verantwortung für das große Ganze: Als Arbeitnehmervertreter war er mehrere Jahre Mitglied des Aufsichtsrats der Bank. Zudem galt der Regionalmarkt Achern unter seiner Leitung als Talentschmiede, aus der zahlreiche Fach- und Führungskräfte hervorgingen. „Theo Ringwald hat es wie kaum ein anderer verstanden, Erfolg und Menschlichkeit zu verbinden“, würdigt Thomas Huber, Bereichsleiter Privatkunden der Gestalterbank, seinen langjährigen Wegbegleiter. „Er war nie nur Führungskraft, sondern immer auch nah an den Menschen – bei den Kundinnen und Kunden ebenso wie im Team.“

Die Nachfolge ist geregelt: Mit Tobias Gaiser übernimmt ein langjähriger Mitarbeiter aus dem bestehenden Team die Verantwortung und sorgt für Kontinuität im Regionalmarkt.

Die Gestalterbank dankt Theo Ringwald für 46 Jahre Engagement, Loyalität und Haltung – und wünscht ihm für den neuen Lebensabschnitt Gesundheit, Zeit für die Familie und viele gemeinsame Fahrradkilometer mit seiner Frau.

„Erfolg braucht Menschlichkeit“ – Theo Ringwald im Gespräch zum Abschied

Interview mit Theo Ringwald und seine Führungskraft und Wegbegleiter Thomas Huber, Bereichsleiter Privatkunden

46 Jahre Gestalterbank.
27 Jahre Führungskraft.
Unzählige Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Wege.

Mit Theo Ringwald verabschiedet sich eine Persönlichkeit in den Ruhestand, die den Regionalmarkt Achern – und zuvor Sasbach – über Jahrzehnte geprägt hat. Im Gespräch blickt er zurück, spricht über Führung, Vertrauen und darüber, was bleibt. Begleitet wird das Interview von Thomas Huber, Bereichsleiter Privatkunden und langjähriger Weggefährte.

Theo, fast 47 Jahre bei einem Arbeitgeber – was hat dich all die Jahre gehalten?

Theo Ringwald:  „Da gehört natürlich eine gewisse Liebe zum Beruf dazu. Aber vor allem die Liebe zu den Menschen – zu den Kolleginnen und Kollegen und zu den Kundinnen und Kunden. Für mich standen nie Produkte oder Zahlen im Vordergrund, sondern immer die Beziehungen. Mich hat es auch nie in die große Welt gezogen. Ich bin ein bodenständiger Mensch, ich habe hier meine Wurzeln. Diese Region, die Vereine, das Ehrenamt – das alles gehört für mich zusammen. Und genau das habe ich auch in meinem Berufsleben gespürt: Gemeinschaft, Verantwortung füreinander und das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun.“

Theo, du hast deine Ausbildung in Sasbach begonnen – in der sogenannten ‚Lenderbank‘. Warum ist dir das bis heute so wichtig?

Theo Ringwald: „Weil diese Bank von Anfang an etwas Besonderes war. Pfarrer Franz-Xaver Lender hat sie gegründet, um den Menschen zu helfen, damit sie nicht über den Tisch gezogen werden. Dieser Gedanke – eine Bank für die Menschen – war immer spürbar.

Gerade die älteren Kundinnen und Kunden verbinden damit Identität. Und ich glaube, dieser Geist hat auch meine Haltung geprägt: Zuhören, ernst nehmen, Verantwortung übernehmen.“

Thomas, du kennst Theo seit der Ausbildung. Wie würdest du seinen Weg beschreiben?

Thomas Huber:  Theo hat den klassischen Weg von der Pike auf gelernt. Ausbildung, Springer in den Filialen, Kundenberater – er hat das Bankhandwerk wirklich von Grund auf verstanden. Und vor allem: Er hat früh gelernt, wie wichtig Nähe zum Kunden ist.

Dass er dann über 27 Jahre einen Regionalmarkt geführt hat, mit dieser Konstanz und diesem Erfolg, ist außergewöhnlich. Aber noch außergewöhnlicher ist die Art, wie er geführt hat: menschlich, wertschätzend, immer auf Augenhöhe.“

Bei so vielen Jahren Führungserfahrung sind wir neugierig – gibt es so etwas wie ein Geheimrezept für gute Führung?

Theo Ringwald: „Wenn man es auf zwei Begriffe runterbrechen will: Vertrauen und Zutrauen. Menschen müssen spüren, dass man ihnen etwas zutraut – und dass Fehler nicht mit Angst verbunden sind. Mir war immer wichtig, dass wir miteinander Lösungen finden. Am Ende des Tages haben wir sicher nicht alles richtig gemacht – aber wir haben mehr richtig gemacht als falsch und deshalb sind wir erfolgreich.

 Thomas Huber: „Theo hört zu. Wirklich. Er hat echtes Interesse an Menschen – und das spüren Mitarbeitende genauso wie Kunden. Dazu kommt: Der Regionalmarkt Achern war unter seiner Leitung immer auch eine Talentschmiede.

Viele Kolleginnen und Kollegen haben hier Entwicklungsmöglichkeiten bekommen, weil Theo ihnen vertraut und sie gefördert hat. Dass mit Tobias Geisser nun ein langjähriger Mitarbeiter aus dem eigenen Team die Nachfolge übernimmt, passt da perfekt ins Bild.“

Theo – letzte Frage: Was wird dir fehlen – und worauf freust du dich?

Theo Ringwald: „Fehlen werden mir die Menschen. Die Gespräche, die Beziehungen, dieses ehrliche Interesse füreinander. Ich glaube, für viele war ich nicht nur der Banker, sondern auch ein Stück Wegbegleiter. Aber: Ich gehe mit einem guten Gefühl. Die Nachfolge ist geregelt, das Team steht – und ich weiß: Es geht gut weiter.

Und ich freue mich auf mehr Zeit mit meiner Familie. Mehr Zeit mit meinen Enkeln – und auf das nächste Enkelkind. Und aufs Radfahren. Das machen meine Frau und ich sehr gerne, auch längere Touren wie eine Alpenüberquerung.“

Ein letzter Gedanke zum Abschied

Thomas Huber: „Theo hat gezeigt, dass wirtschaftlicher Erfolg und Menschlichkeit kein Widerspruch sind. Er hat Spuren hinterlassen – bei Kunden, Mitarbeitenden und in der gesamten Bank.“

© Benedikt Spether Fotograf
v.l. Nicolas Mayer, Theo Ringwald, Andreas Kollefrath (Bürgemeister Achern), Bettina Kist (Bürgermeisterin Lauf), Manuel Tabor (Oberbürgermeister Achern), Stephanie Bartsch (Bür-germeisterin Renchen), Thomas Huber.
© Benedikt Spether Fotograf
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