Dienstjubiläum
40 Jahre Mitarbeiterbindung: Drei Kolleginnen prägen die Volksbank Oberberg
Wiehl/Oberberg | 03.08.2026 | Volksbank Oberberg eG
Volksbank Oberberg ehrt 32 Jubilare mit 720 Jahren Berufserfahrung

Vier Jahrzehnte Betriebszugehörigkeit von drei Mitarbeiterinnen zeigen, wie langfristige Personalbindung und gewachsene Kundenbeziehungen die Entwicklung einer Genossenschaftsbank nachhaltig stärken.

Drei Kolleginnen, ein Ausbildungsbeginn und unzählige gemeinsame Erinnerungen: Claudia Koschwitz, Anette Nolte und Anja Ufer feiern ihr 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Volksbank Oberberg.

  • Ausbildungsbeginn am 1. August 1986
  • 40 Jahre Betriebszugehörigkeit in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe
  • Entwicklung in Beratung, Service, Kreditmanagement und Führung
  • Langjährige Kundenbeziehungen über mehrere Generationen
  • Positive Erfahrungen mit Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Beispiel für nachhaltige Mitarbeiterbindung in Genossenschaftsbanken

Drei Kolleginnen, die 1986 ihre Ausbildung bei unterschiedlichen Genossenschaftsbanken begonnen haben, feiern heute gemeinsam ihr 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Volksbank Oberberg. Ihre beruflichen Laufbahnen verdeutlichen die Bedeutung langfristiger Mitarbeiterbindung, regionaler Verwurzelung und gewachsener Kundenbeziehungen für die Entwicklung einer Genossenschaftsbank.

Gemeinsamer Start im Oberbergischen

Als die drei am 1. August 1986 ihre Ausbildung begannen, arbeiteten sie noch bei unterschiedlichen Genossenschaftsbanken im Oberbergischen. Dass sie 40 Jahre später gemeinsam ihr Dienstjubiläum bei der Volksbank Oberberg feiern würden, konnte damals niemand ahnen.

Kennengelernt haben sie sich schon in den ersten Ausbildungswochen. Gemeinsam besuchten sie die Berufsschule am Hepel in Gummersbach und den überbetrieblichen Unterricht in Dieringhausen. Aus den Begegnungen von damals entstanden Freundschaften und Kontakte, die bis heute bestehen. Mit einigen ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschülern stehen sie noch immer regelmäßig in Verbindung.

Bankalltag im Wandel der Zeit

Wer den Erinnerungen der drei Kolleginnen zuhört, begibt sich auf eine kleine Zeitreise. Überweisungsträger wurden noch von Hand ausgefüllt, Briefe und andere Schriftstücke auf der Schreibmaschine geschrieben, Unterlagen auf Mikrofiche archiviert und viele Arbeitsabläufe ohne Computer erledigt. Musste ein Vertrag noch am selben Tag beurkundet werden, brachten die Auszubildenden die Unterlagen persönlich zum Notar – manchmal sogar bei Schnee und Eis mit dem eigenen Auto, damit der Termin noch eingehalten werden konnte. Computer hielten erst nach und nach Einzug in den Arbeitsalltag.

An vieles denken sie bis heute gerne zurück: an gemeinsame Ausflüge, das familiäre Miteinander und die enge Gemeinschaft. Auf die technischen Möglichkeiten von heute möchten sie dagegen nicht mehr verzichten.

Drei Wege, eine gemeinsame Verbundenheit

Gemeinsam gestartet, nahmen ihre beruflichen Laufbahnen ganz unterschiedliche Richtungen. Claudia Koschwitz absolvierte ihre Ausbildung bei der Volksbank Oberberg und blieb ihrer Heimatregion Ründeroth nahezu durchgängig treu. Nach ihrer Zeit in der Beratung und im Service übernahm sie zunächst die stellvertretende, später die Leitung der Geschäftsstelle. Nach ihrer Elternzeit kehrte sie in die Kundenberatung zurück, wo sie bis heute tätig ist.

Anette Nolte begann ihre Ausbildung bei der Raiffeisenbank Nümbrecht und sammelte im Laufe ihrer beruflichen Entwicklung Erfahrungen in zahlreichen Bereichen der Bank. Nach Stationen im Rechnungswesen und der Kreditsachbearbeitung ist sie heute im Spezialkreditmanagement tätig. Zwei Elternzeiten gehörten ebenso zu ihrem Werdegang.

Anja Ufer startete bei der damaligen Raiffeisenbank Denklingen. Nach Stationen in der Buchhaltung und der Kundenberatung entwickelte sie sich kontinuierlich weiter. Bis heute ist Denklingen ihr beruflicher Mittelpunkt. Dort ist sie als Handlungsbevollmächtigte und stellvertretende Niederlassungsleiterin in Reichshof tätig.

Faktoren für langfristige Mitarbeiterbindung

Warum sie ihrer Bank über vier Jahrzehnte treu geblieben sind, müssen Claudia Koschwitz, Anette Nolte und Anja Ufer nicht lange überlegen. Entscheidend waren für alle drei immer die Menschen. Sie sprechen von einem starken Zusammenhalt, kurzen Entscheidungswegen und einem Arbeitgeber, der sie in unterschiedlichen Lebensphasen unterstützt hat. Gerade während der Elternzeiten oder in persönlichen Situationen hätten sie erlebt, dass gemeinsam nach Lösungen gesucht wurde.

Kundenvertrauen über Generationen

Die vielleicht schönste Bestätigung erleben die drei Kolleginnen im Kundenkontakt. Viele Menschen begleiten sie seit Jahrzehnten. Aus den Kindern mit dem ersten Sparbuch sind längst Erwachsene geworden, die heute mit ihren eigenen Familien in die Volksbank Oberberg kommen. Dieses über Jahrzehnte gewachsene Vertrauen ist für die drei Kolleginnen bis heute die schönste Bestätigung ihrer Arbeit.

Vier Jahrzehnte voller Vertrauen

Seit 1986 hat sich das Bankgeschäft grundlegend verändert. Aus mehreren eigenständigen Volks- und Raiffeisenbanken entstand die heutige Volksbank Oberberg, Prozesse wurden digitalisiert und die Anforderungen an den Beruf entwickelten sich stetig weiter. Geblieben ist jedoch das, was für Claudia Koschwitz, Anja Ufer und Anette Nolte bis heute zählt: das Vertrauen der Kundinnen und Kunden, der Zusammenhalt im Kollegenkreis und das gute Gefühl, bei einem Arbeitgeber tätig zu sein, der Menschen in den Mittelpunkt stellt.

© Volksbank Oberberg eG / Christian Melzer
Claudia Koschwitz (v. l.), Anette Nolte und Anja Ufer feiern ihr 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Volksbank Oberberg.

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